100 Liter Edelstahl-Destille mit 2 Kolonnen und Dephlegmator und Gasfeuerung

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DESTILLIERMEISTER JUMBO Premium-D100
100 Liter Edelstahl-Destille mit 2 Kolonnen, Dephlegmator und Gegenstrom-Hochleistungskühler

Der DESTILLIERMEISTER JUMBO Premium-D100 ist eine leistungsfähige Profi-Destillieranlage, die kostenmäßig im Hobbybereich angesiedelt ist. Sie trägt der 2018 in Kraft tretenden Gesetzesänderung Rechnung, nach welcher jeder, der Obst von eigenem Grund und Boden besitzt (Obst von Eigentum oder Pacht, genannt: Stoffbesitzer), im gesamten Bundesgebiet ein Brennrecht beantragen kann und seine Erzeugnisse auch vermarkten darf. Nicht jeder, der ein solches Brennrecht in Anspruch nehmen kann, ist auch in der Lage oder dazu bereit, in eine Destillieranlage zu investieren, die im oberen fünfstelligen Kostenbereich liegt. Wir ermöglichen also die in Inanspruchnahme des guten Rechts zum erschwinglichen Preis.

Der DESTILLIERMEISTER JUMBO Premium-D100  bringt mit seinem Dephlegmator sowie 2 Kolonnen mit Aromaverstärkern alles mit, was eine Brennanlage insbesondere für die Herstellung von hochwertigen Obstbränden benötigt.
Für höher rektifizierte Brände aus Trester, Getreide oder Kartoffeln kann die Anlage optional auch mit mehr als 2 Kolonnen ausgestattet oder später nachgerüstet werden. 
Bei der DESTILLIERMEISTER JUMBO Premium-D100  werden für die Rektifikation sowohl zwei Verstärkerkolonnen, als auch, um das Destillatentnahme- /Rückfluss-Verhältnis zu regeln, ein regelbarer Dephlegmator im Edelstahlhelm eingesetzt. Der Vorteil gegenüber einer reinen Kolonnenanlage, die eher statische Parameter aufweist, ist die Regelbarkeit von Durch- und Rückfluss, wodurch der Brennprozess dynamischer wird. Jeder Destillateur kann die für seine Anlage optimalen Betriebsbedingungen ermitteln. Es werden hier nur grundsätzliche Empfehlungen für den Betrieb gegeben. Für die Vor- und Nachlauftrennung können auf die jeweilige Aufgabe abgestimmte Einstellungen vorgenommen werden. Für Anhänger von klassischen Potstill-Destillationen kann der Dephlegmator auch einfach abgeschaltet werden.

Der eigentliche Dephlegmatorbetrieb wird im Allgemeinen beim Doppelbrandverfahren für den Feinbrand benötigt, weil hier erst die Trennung von Vor- und Nachlauf erfolgt. Für den Rauhbrand kann der Dephlegmator entweder abgeschaltet bleiben oder über den gesamten Verlauf heiß betrieben werden, so dass bereits hier eine höhere Alkoholkonzentration im Destillat erreicht wird. 
Die Temperatur wird über den Kühlwasserzufluss geregelt. Der Kühler ist so bemessen, dass er mit kleinstem Wasserfluss die erforderliche Kühlleistung für das Destillat erbringt. Die erforderliche Wasserströmung ist daher abhängig von der gewünschten Dephlegmatortemperatur. Niedrigere Temperaturen lassen schnellerflüchtige Komponenten durch und schicken schwererflüchtige zurück in den Kessel. Daher wird für die Vorlauftrennung der Dephlegmator so geschaltet, dass er die Vorlaufkomponenten passieren lässt, den Mittellauf aber noch zurück in den Kessel schickt. Wenn bei einer Destilliertemperatur von 79 ºC der Dephlegmator so betrieben wird, dass gerade kein Destillat mehr aus 7.4 tropft, ist die Destillation im Gleichgewicht. Man dreht nun den Kühlwasserfluss behutsam etwas zurück, bis das Destillat wieder zu tropfen beginnt und man entnimmt nun Proben, wie es im Handbuch (CD "Kolonnenbrennerei") beschriebenen ist. 

 

Aufbauschema

Destillierkessel mit Gasbrenner, Kolonnen und Helm

 

Aufbau Gesamtbrennerei

Beschreibung

  1. Destillierkessel / Brenntopf /Brennblase (100 Liter), mit Topfdichtung. gezogen).

    1. 1“ Auslaufhahn zum Ablassen der Schlemme. 
    2.  8 Spannverschlüsse zum sicheren Verschließen des Brennkessels.
  2. Verschlussdeckel mit fest eingebauter Rektifizierkolonne.
    1. Einbau zur Aromaverstärkung.
    2. 6 Schraubnippel zum Verschließen von Kolonnensystem und Helm mit Hilfe der Spannverschlüsse 12.
  3. 2. Kolonne (12 Liter), auch als Brenntopferweiterung oder Aromakorb nutzbar.
    1. Einbau zur Aromaverstärkung.
       
  4.  Destillierhelm mit eingebautem Dephlegmator.
    1. Schraubanschluss zum Aufsetzen des Verbindungsmoduls (5).
    2. Edelstahl-Analogthermometer hoher Qualität für die Messung der Dampftemperatur unter dem Helm. Hier kann die Wirkung des Dephlegmators direkt erfasst werden. Das Thermometer hat die Genauigkeitsklasse 1.
    3. Einleitung des Prozesswassers zum Dephlegmator vom Prozesswasser-Versorgungsanschluss 8.4. Es wird über den Schlauch 13.2 zugeleitet.
    4. Ableiten des verbrauchten Wassers zum Prozesswasser-Modulanschluss 8.4 über den Schlauch 13.3.
  5. Verbindungsmodul mit Steigrohrsystem und Thermometer:
    1. 1“ Gewindenippel für die Verschraubung auf dem Helm.
    2. Edelstahl-Analogthermometer hoher Qualität für die Messung der Destilliertemperatur. Das Thermometer hat die Genauigkeitsklasse 1.
    3. Anschlussverschraubung für das Geistrohr (6).
  6. Geistrohr zum Anschluss der Kühlung an das Verbindungsmodul.
    1. Schraubnippel für die Verschraubung mit dem Modul.
    2. Verschraubung für den Hochleistungskühler 7. An das Geistrohr wird auch die passende Kreuzmuffe des Kreuzmuffen-Satzes 11 zur Stützung des Systems mit Hilfe des Stativrohres 10 angeschraubt.
  7. Hochleistungs-Gegenstromkühler, ca. 6 m gestreckte Länge, mit
    1. Schraubnippel zur Verschraubung an 6.2,
    2. Kühlwasserzulauf,
    3. Anschlussverschraubung für das Prozesswasserwasser-Modul zur Versorgung des Dephlegmators.
    4. Destillatauslauf. Darauf kann der Destillatschlauch 13.4 gesteckt werden, wenn man Destillat z. B. in eine Flasche leiten möchte.
  8. Prozesswassermodul zur Wasserversorgung des Dephlegmators
    1. Schraubnippel zum Anschluss an 7.3.
    2. Edelstahl-Analogthermometer hoher Qualität für die Messung der Dephlegmatortemperatur. Das Thermometer hat die Genauigkeitsklasse 1.
    3. Schalthebel Dephlegmator ein/aus. Bei der Hebelstellung im Bild ist der Dephlegmator eingeschaltet.
    4. Prozesswasserausgang zum Dephlegmator mit Anschlussnippel für den Schlauch 13.2 mit Klemme.
    5. Abwasserzulauf vom Dephlegmator mit Anschlussnippel für den Schlauch 8.3.
    6. Anschluss für einen der Schläuche 13.1 für die Abwasserableitung.
  9. 3 Stativstangen zum Aufständern des Hochleistungskühlers. Diese Stativstangen können den Kühler auch bei unebenem Boden richtig aufstellen.
  10. Zweiteilige Stativstange.
  11. 4 Kreuzmuffen zur Befestigung der Stativstangen. Mit den Flügelschrauben kann die Höhe der Stativstangen variiert werden.
  12. 6 Spannverschlüsse zur Befestigung an den Schraubnippeln 2.2. und zum Verschließen der Destillieranlage.
  13. Schlauchsatz:
    1. Kühlwasserschlauchsatz für die Zuleitung über 7.2 und die Ableitung über 8.6.
    2. Verbindung von 8.3 mit 4.3.
    3. Verbindung von 8.5 mit 4.4.
    4. Destillatschlauch zum Aufstecken an 7.4.
  14. Maischesieb als Anbrennschutz. Es wird in den unteren Brennkessel gestellt. Die Beinchen sind so lang, dass das Sieb über dem Auslauf für die Schlempe angeordnet ist. Es empfiehlt sich den Boden des Brenntopfes unterhalb des Maischesiebes ca. 2 bis 3 cm mit Wasser zu bedecken und bei stark stärkehaltigen Maischen das Maischesieb ggf. zusätzlich mit einem kochfesten Leinentuch abzudecken.



  15. 17 kW Gasbrenner mit Innenraumzulassung. Der Gasbrenner hat eine Zündausfall-Sicherung sowie eine Grob- und Feinregelung.
    1. Gasbrenner,
    2. Verstärkungsgestell mit lenkbaren, kugelgelagerten Rollen.

Weitere Hinweise zu Aufbau und Verwendung

Bei Flüssigkeiten mit festen Bestandteilen wird der Brennkessel homogen auf das eingelegte Maischesieb gefüllt. Es empfiehlt sich beim Maischebrennen für Maischen mit möglicher Reststärke zusätzlich ein Leinentuch (Maischetuch) auf das Maischesieb zu legen, um z. B. bei unzureichender Verzuckerung der Reststärke ein Anbrennen der Maische zu vermeiden. 
Die 1. Kolonne ist fest mit dem Verschlussdeckel verbunden und kann auch beim Feinbrand zur Aromaverfeinerung mit sortenspezifischem frischen Obst belegt werden. Es empfiehlt sich aber das Obst erst nach dem Abdestillieren des Vorlaufes einzufüllen.
Über den Rand der Kolonne wird eine der Kolonnendichtungen gestülpt und darauf die zweite Kolonne gesetzt, über deren Rand die 2. Kolonnendichtung gestülpt wird. Darauf wird der Helm gesetzt. An den Schraubnippeln 2.2, die an der 1. Kolonne befestigt sind, werden die Spannverschlüsse 12 geschraubt. Damit können jetzt auch die Kolonnen verschlossen werden.
Das System ist so aufgebaut, dass die Peripherie vom Steigrohr bis zur Hochleistungskühlung auch ohne den Brennkessel steht,  damit dieser zum Füllen und Entleeren zusammen mit dem Brenner herausgerollt werden kann (siehe Bild unten).

 


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Dieser Artikel wurde am Samstag, 29. Oktober 2016 im Shop aufgenommen.

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